Projekt Küche

ein Unterschrank der neuen Kücke

Es ist wieder an der Zeit für ein neues Projekt. Es wird eine Küche. Der Auftraggeber traut sich und kann sich einlassen. Das gefällt mir und ich habe zugesagt seine neue Küche zu gestalten. Wunderbar. Viel Freiraum für das Verwirklichen. Der erste Teil ist geworden. Die Holzart ist Buche. Die Oberfläche geölt.

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und jetzt (drei)

ein Mann mit einem Chevrolet

und jetzt  //  und jetzt? // und jetzt! // und jetzt ……

Ein Mann an einem Auto. Das Bild entstand vor etwa 40 Jahren Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Bestand ein Traum selbst einmal so einen Wagen zu fahren? Die Kamera mit der das Bild gemacht wurde war analog und gibt es in dieser Form nicht mehr. Bilder werden in diesen Tagen oft schnell mit einem Handy getippt und die Eindrücke sind kurz und schnell in ihrer Zeit. Hat sich das Leben des Mannes in der Form mit gewandelt? Ist die Wertevorstellung mit in die Veränderung gegangen? Schnell. Husch. Tip. Und weiter. Hat der Mann in der Zwischenzeit so einen Wagen gefahren oder besitzt er einen? Sind in dieser Zeit bei ihm Kinder entstanden und würden diese hinten auf der Rückbank sitzen?

und jetzt  — und jetzt? — und jetzt! — und jetzt …..

 

und jetzt (zwei)

ein weißer Teller mit Muschelschalen

und jetzt (zwei)

und jetzt! und jetzt? und jetzt ……

Es war bei einer Reise quer durch Europa. Dort Muscheln am fernen Meer in Spanien gesammelt. Rauschen. Wellen zwischen den Füßen. Kühle leichte Brandung. Der Geist ist frisch. Ideen sausten dahin. Leichtigkeit und Sonne. Es war ein sammeln von verstorbenen Wesen. Ihre Hülle. Sie zieren jetzt einen großen weißen Teller zu Hause am Tisch. Ach und immer wieder dieses Abstauben! Schaut so nett aus, der klare Teller und die Hüllen der Wesen! Ja Ja. Damals in Spanien. Weißt du noch?

und jetzt?    und jetzt!    und jetzt ….

und jetzt

und jetzt (eins)

ein alter Mann mit Hut in der Sonne

und jetzt (eins)

ich weiß nicht, was Geburt, Leben und Tod letztendlich bedeuten

Freude  # Tanz # Trauer # Glück # Alltag # Freunde # Sonne # schlafen # Arbeit # satt #

und jetzt? und jetzt! und jetzt ……

 

aufpoliert

eine Treppe nach obenIch denke, wir leiden nicht unter der Vergangenheit. Mir scheint, es ist viel mehr die Gegenwart der Vergangenheit. Und: ich kann ziemlich lange an einem alten verbeulten und verrostetem Teil herum polieren. Es wird dadurch auch nicht zu Gold.

Schlichte Betrachtung

Ansicht eines kleinen Dorfes

Tägliche Betrachtung: Der Mensch handelt so, dass er eine Belohnung erlangt oder Strafe vermeidet. Unser menschliches Grundprinzip, außer im Schlaf. Im Wachzustand bestimmen die Gedanken über Gefühle und Wohlsein. Ursächlich nicht die Umstände. Das was wir für wahr halten, hat einen entscheidenden Einfluss, wie wir empfinden.

Diese Erkenntnis ermöglicht uns unabhängig von der Umgebung zufrieden, glücklich bzw. unglücklich und unzufrieden zu sein. Schöne Gegend macht uns möglicherweise nur bedingt glücklich. Schmerz, Hunger, hässliche Gegend, Müdigkeit sind nicht immer der Auslöser für unglücklichsein. Wir sind nicht immer zufrieden, obwohl wir satt und ausgeschlafen sind. Die Kraft der Gedanken ist mächtig. Und wir fallen gern darauf herein. Ob positiv bzw negativ – oben oder unten – vorn oder hinten.  😉 💡